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Stilblüten und Hurenkinder

Weder Blumensträusse noch das älteste Gewerbe der Welt finden Sie hier. Die Sprache ist meine grosse Leidenschaft und sprachliche «Ausrutscher» sind das Salz in der «Suppe» meiner Arbeit. Zum Beispiel dieser:

«Mietwagenübernahme jeweils am Samstag oder an Freiertagen

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Wertvolle Tipps

Jeden Monat ein Mail oder ein Brief

Jeden Monat bespreche ich hier ein Mail oder ein Brief. Dabei verwende ich gute und auch schlechte Beispiele. Spannend ist es immer. Alle Monatsbriefe finden Sie im Buch «Tipptoppe Korrespondenz».

Zuhause – Natürlich schön

Viele Firmen versuchen, mit einem Newsletter zum Einkaufen zu motivieren. Die Texte sind meistens moderner geschrieben als die «Direct Mailings» auf Papier. Dies reicht jedoch noch nicht, um Erfolg zu haben.

Optik: Auf dem Foto ist nur der Textteil des Mails zu sehen. Viel schöne Bilder sorgten für die passende Ambience. Für ein Mail passt die Textmenge gut. Note: 5

Infozeile: Auf den ersten Blick sieht es gut aus. Kurz und positiv. Aber was soll es bedeuten? «Natürlich schön» verknüpfe ich mit Menschen. Kann ein Zuhause natürlich schön sein? Note: 4

Anrede: Die Anrede «Liebe Frau Scherrer» ist mir ein Gräuel. Ich möchte von der Micasa nicht geliebt werden. Note: 4-5

Inhalt: Der Inhalt ist floskelfrei geschrieben. Das ist positiv. Dann wird es schwierig. Mit «Zuhause – natürlich schön» kommt der Text aus der Infozeile gleich nochmals am Anfang. Den zweite Satz habe ich für Sie reduziert: «Die schöne Natürlichkeit strahlt eine natürliche Schönheit aus.» Damit stehen viermal hintereinander «schön» und «natürlich». Und nie macht es Sinn. Note: 3

Gesamteindruck: Hier hat jemand seinen Job erfüllt und einen Newsletter verschickt. Mehr aber auch nicht. Note: 4

Tipptopp-Beurteilung: Note 4